Fredi Hegi

Antiquitätenhändler aus Leidenschaft

 

Vom Metall zum Holz oder genauer gesagt vom gelernten Décolleteur zum Antiquitätenhändler. Mein Onkel inspirierte mich zu Antiquitäten. Er nahm mich oft zu Versteigerungen von Bauernhöfen mit, wie es in den 1970er und 1980er-Jahren oft gab. Dies faszinierte mich unheimlich und ich entwickelte eine ausgeprägte Leidenschaft zu diesen wunderbaren alten Stücken. Man kann sagen, die Antiquitäten haben mich in ihren Bann gezogen, man wird fast süchtig. So traff ich regelmässig Gleichgesinnte auf Versteigerungen. Dies verhalf mir zu einem beachtlichen Stock von Antiquitäten, vorzugsweise zu Möbeln aus Tannenholz, welche ich selber zu restaurieren begann. Einiges hat mir mein Onkel beigebracht oder ich fragte bei Spezialisten nach Tipps, das meiste aber brachte ich mir selber bei.

 

Mit der Zeit hat sich herumgesprochen, dass ich mich mit Antiquitäten auseinandersetze und so erhielt ich vermehrt Aufträge zum Restaurieren. Meine heutige Werkstatt besteht aus zwei Containern des Baustelleninventars der Bahn 2000.

 

Von der Nebenbeschäftigung zur Hauptsache; seit meiner Pensionierung investiere ich sehr viel Zeit mit restaurieren von Möbeln, besuche oft Flohmärkte sowie Brocanten. Bereits meine beiden Töchter habe ich in den Bann der Antiquitäten gezogen und hoffe natürlich, dass ich sie noch einige Jahre inspirieren und mich noch ein paar Jahre damit beschäftigen kann.